Frau schreibt mit Links auf Papier

Rückschulung

Was versteht man unter einer Rückschulung?

Das Schrei­ben wird mit der für den Menschen domi­nan­ten zustän­di­gen Hand durch­ge­führt. Die Rück­schu­lung erfolgt immer nach einer erfolg­ten Umschu­lung.


Wann ist die Rückschulung auf die dominante Schreibhand angebracht?

Um eine Entschei­dung zu einer Rück­schu­lungs­maß­nahme zu tref­fen, soll­ten u. a. folgende Umstände in Betracht gezo­gen, unter­sucht und bewer­tet werden (Satt­ler, Der Knoten im Gehirn, S. 147):

  • Alter des Betrof­fe­nen
  • Einstel­lung des Betrof­fe­nen zur Links­hän­dig­keit allge­mein und zu einer Rück­schu­lung
  • Einstel­lung von Eltern, Lehrern etc.
  • Bedeu­tung und Rolle des Schrei­bens im gegen­wär­ti­gen Leben des Umge­schul­ten (Ausbil­dung, Beruf, Privat­le­ben) persön­li­cher Leidens­druck usw.

Kostenübernahme durch Krankenkassen

In der Regel ist die Kosten­über­nahme einer Rück­schu­lung durch die Kran­ken­kas­sen über ein ergo­the­ra­peu­ti­sches Rezept möglich.